Ein eigener Kräutergarten

Kräuter und Gemüse (maria_22 - Fotolia)

Schon im Mittelalter wussten die Mönche um das Geheimnis eines  Nutzgartens: Heilpflanzen, würzige Kräuter und exotisch duftende Blumen waren in Beeten nach strengen Vorschriften im Klostergarten angelegt. Jeder Pflanze wurde eine eigene Wirkung zugeschrieben und die Anordnung der Pflänzchen war genau bedacht. An alten Überlieferungen ausgerichtet,  wurde darauf geachtet, dass die Pflanzen miteinander harmonisieren und sich nicht gegenseitig Nährstoffe entziehen. Heute dagegen, ist die Bedeutung der Kräuter als Heilpflanzen in den Hintergrund geraten, viel mehr spielen sie jetzt als Küchenkräuter eine Rolle.  Zudem sind Kräutergärten immer noch hübsch anzusehen und können ein richtiger Blickfang im eigenen Garten sein.

Standortfaktoren

Wenn sie mit dem Gedanken spielen, sich einen eigenen kleinen (oder vielleicht auch größeren)Kräutergarten anzulegen, lohnt es sich, vorher ein paar Gedanken zur Planung zu machen. Besonders zwei wichtige Fragen sollten Sich im Vorhinein stellen: Wo hat ein Kräutergarten Platz? Und welche Kräuter sollen gepflanzt werden?

Eine sehr gute Alternative zu einem Kräutergarten bei „Platzproblemen“ ist zum Beispiel, einen Balkon mit verschieden großen Kübeln oder hängenden Blumentöpfen auszustatten. Damit entsteht im Nu eine nützliche „Kräuteroase“.

Geben Sie weiterhin darauf Acht, welchen Boden Sie in Ihrem Garten haben. Ist er lehmig, sandig oder eher  nährreich? Das ist von großer Bedeutung  – gerade Kräuter aus der Mittelmeerzone, wie Thymian, Koriander und Oregano, lieben Sonne und sandige Böden. Falls Ihr Boden für keinerlei Kräuter geeignet ist, werten Sie Ihn ganz einfach durch Kompost auf, oder mischen Sie Pflanzenerde aus dem Handel unter Ihren eigentlichen Boden.Besonders bei den Mittelmeerpflanzen lohnt es sich, ein sogenanntes Hochbeet aus Sandstein anzulegen, da Sie die Wärme länger speichern und an die Pflanze abgeben können.

Bedenken Sie auch, dass manche Pflanzen sich rasant ausbreiten. Zu nah stehende Pflanzen allerdings verkümmern dagegen sehr schnell. Trennen Sie daher die gekauften Setzlinge gleich vor dem Einpflanzen und geben Sie den Pflänzchen ausreichend Platz.

Aber wer passt zu wem?

Generell ist es von Vorteil Mischkulturen anzulegen, Monokulturen entziehen dem Boden einseitig Nährstoffe und sind ein Schlaraffenland für spezifische Schädlinge. Dagegen kann es sogar sein, dass bei Mischkulturen eine Pflanze den Boden für die einer anderen Art verbessert und somit eine optimale Bodengrundlage schafft. Bei Kräutern, die intensiv duften, kann schon der Geruch der einen Pflanzen Schädlinge der Nachbarpflanze vertreiben.

Eine genaue Beschreibung, welche Kräuter man zusammen einpflanzen sollte und welche besser nicht, finden Sie in der  in der angehängten PDF-Datei.

Kleine Kräuterkunde

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